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Von der Handwerkskammer Kassel ​öffentlich bestellter und vereidigter ​Sachverständiger für das Maler‑ ​und Lackierer‑Handwerk.

Schimmelpilzschäden

Schimmelpilzbildung kann viele Ursachen haben. Häufig sind falsches Lüften oder Baumängel dafür verantwortlich. Aber auch durch einen Wasserschaden oder durch Wärmebrücken entsteht schnell Schimmel. Mit dem Einsatz modernster Messtechnik sind wir als Bausachverständige in der Lage, das genaue Ausmaß des Befalls festzustellen. Lassen Sie Schimmel ab einer Größe von mehr als 0,5 m² von unserem Fachteam entfernen.

Wir sind Ihr Experte für die Region: Als Bausachverständige sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Schimmelbefall, Feuchteschäden und Baumängeln in Fulda, Hünfeld, Schlüchtern, Bad Hersfeld sowie im gesamten Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Hochtaunus-Kreis und im Vogelsberg.

Was sind Schimmelpilze?

Zu den Schimmelpilzen werden Pilze gerechnet, die typische Pilzfäden und winzige, nur unter dem Mikroskop sichtbare Sporen ausbilden. Schimmelpilze gehören zu unserer natürlichen Umwelt. Sie sind an der Zersetzung von organischem Material beteiligt und spielen damit eine wichtige Rolle im Kreislauf der Natur. Die Sporen von Schimmelpilzen sind daher allgegenwärtig, unter anderem im Boden und in der Luft. Sie können Monate und Jahre auch bei Trockenheit überleben; wachsen können sie aber nur in feuchter Umgebung.

Wie kommt es zu Schimmel in der Wohnung?

Schimmelpilzsporen sind immer im Innenraum vorhanden. Zu einem Wachstum von Schimmelpilzen kommt es aber nur, wenn die Sporen auf eine feuchte Oberfläche treffen. Durch das Wachstum entsteht dann sichtbarer Schimmelbefall. Neben Schimmelpilzen können auch andere Mikroorganismen (z.B. Aktinobakterien) in feuchten Innenräumen wachsen. Ursachen erhöhter Feuchte in der Wohnung können zum Beispiel sein:

  • Direkter Eintrag von Feuchtigkeit über defekte Dächer, Risse im Mauerwerk, aufsteigende Feuchte in Wänden.
  • Ungenügendes Austrocknen bei Neubauten oder nach Baumaßnahmen.
  • Wassereintritt infolge von Rohrbrüchen oder anderen Wasserschäden.
  • Unzureichende Abfuhr erhöhter Raumluftfeuchte durch zu wenig Lüftung.
  • Kondensation der Luftfeuchte im Bereich von „kalten“ Wänden, die beispielsweise durch Wärmebrücken oder bei unzureichender Wärmedämmung sowie durch unsachgemäßes Heizen entstehen.

Ein Sachverständiger ermittelt die Ursache: Sollten Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung im Main-Kinzig-Kreis oder Hochtaunus-Kreis einen Befall vermuten, können wir als Bausachverständige die genauen Mängel und die zugrunde liegende Feuchtigkeitsquelle professionell ermitteln.

Wie gefährlich ist Schimmel in der Wohnung?

Von Schimmelpilzen kann eine Gesundheitsgefahr ausgehen, wenn die Sporen in großer Zahl eingeatmet werden. Grundsätzlich sind alle Schimmelpilze in der Lage, allergische Reaktionen wie beim Heuschnupfen (laufende Nase, Augenreizungen, Niesen) auszulösen. Wenn Sie in einer feuchten, schimmligen Wohnung leben, haben Sie außerdem ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen und Atemwegsinfektionen sowie für eine Verstärkung einer vorhandenen Asthmaerkrankung.

Wie kann man Schimmel in der Wohnung vorbeugen?

Ein baulich intaktes Gebäude, in das keine Feuchte von außen eindringt, ist Voraussetzung für gesundes Wohnen. Vorbeugend gegen Schimmelwachstum wirkt richtiges Heizen und Lüften – mit regelmäßigem Abführen der Feuchtigkeit nach außen. Wärmedämmmaßnahmen können das Problem von Wärmebrücken mit kalten Wandtemperaturen reduzieren.

Wenn bei einer energetischen Sanierung dicht schließende Fenster eingebaut werden, müssen Sie aber verstärkt lüften, um die Feuchte im Raum und damit die Schimmelgefahr zu reduzieren. Bei Havarien (z.B. Wasserrohrbruch, Überschwemmungen) ist es wichtig, die betroffenen Materialien möglichst schnell zu trocknen, um Schimmelwachstum zu vermeiden.

Woran erkennt man Schimmel in der Wohnung?

Schimmelpilze bilden beim Wachstum durch ihre gefärbten Sporen farbige, oft braune oder schwarze Flecken an Wänden, Decken oder Mobiliar. Manchmal wachsen sie aber auch im Verborgenen hinter Schränken oder in abgehängten Decken. Dann ist ein erster Hinweis oft ein modriger, muffiger Geruch.

 

Ermittlung des Feuchtigkeitsgehalts

Zur Ermittlung des Feuchtigkeitsgehalts sind Feuchtigkeitsmessungen in den Baustoffen notwendig. Eine erhöhte Feuchtigkeit kann zum Beispiel nach einem Wasserschaden oder einem Leitungsbruch vorliegen. Auch falsches Lüften kann zu erhöhter Feuchtigkeit und somit zu Schimmel führen.

Benötigen Sie eine neutrale Expertise? Kontaktieren Sie Ihren Bausachverständigen noch heute für eine schnelle Begutachtung und Beratung in Hünfeld, Fulda, Bad Hersfeld und der gesamten Region.